Täglich begegne ich soviel Information, dass mein Kopf vom Aufstehen bis zum ins Bett gehen ohne Unterbruch rotiert. Ich lebe heute mehr im Kopf, denn im Körper. Und so fehlt meinem Gehirn mehr und mehr die Erfahrung der sinnlichen Wahrnehmung. 

 

Die bewegte Meditation ist eine mögliche Antwort auf eine Welt voller Technik, Ratio und Leistung: Wir wollen Musik durch den Körper fliessen lassen und uns ganz auf den gegenwärtigen Moment einlassen - einschließlich der Gedanken, Empfindungen und Emotionen. Wir nehmen präsent den eigenen Körper wahr, richten den Geist auf das gegenwärtige Tun aus und öffnen unsere Herzen gegenüber Gott, Schöpfung, uns selbst.

 

Meistens gehen wir von einem geistlichen Text aus, den wir mit dem Körper statt mit Gedanken ausdrücken und verinnerlichen möchten. Alle angeleiteten Bewegungen sind als Angebot zu verstehen mit dem Freiraum, sich so zu bewegen oder nicht zu bewegen, wie es dem eigenen Inneren entspricht. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, nur etwas Freude, sich einzulassen.

 

Magdalena ist selbständige Bewegungsfachfrau und Tanzen ist für sie verkörperte Lebensfreude.

Stefan ist Pfarrer und freut sich über diesen Dialog mit Ewigem in Körper-Sprache.